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Ausschreibung

Auf dem Grundstück Swattenweg 39 in 22869 Schenefeld ist durch den langjährigen Betrieb einer Chemischen Reinigung ein CKW-Schaden im Grundwasser entstanden, der im Auftrag des Kreis Pinneberg saniert wird. In 2003 erfolgte zunächst eine Bodensanierung im Hauptschadensbereich oberhalb des grundwassergesättigten Bereiches. Anschließend wurde das hoch mit CKW-belastete Grundwasser in verschiedenen Tiefenstufen abgepumpt und nach Abreinigung in den Kanal abgeleitet. Am Standort ist ein rund 50m mächtiger Grundwasserleiter vorhanden, die CKW-Grundwasserbelastung ist auf Grund besonderer geologischer Verhältnisse jedoch weitgehend auf den oberflächennahen Tiefenbereich bis ca. 10m u. GOK beschränkt. Es wird nun die Einrichtung und der Betrieb der Sanierungsanlage regelmäßig neu ausgeschrieben. Das Grundwasser war oberflächennah mit bis zu 18.000µg/l CKW, belastet. Derzeit werden im Mittel rund 3000µg/l analysiert. Bei Integration der neuen Brunnen kann der CKW-Gehalt wieder ansteigen. Im tieferen Bereich des Grundwasserleiters werden noch bis 1200µg/l CKW nachgewiesen. Im geförderten Grundwasser ist vorwiegend Tetrachlorethen (PER) enthalten. Die Abbauprodukte 1,2-cis-Dichlorethen (CIS), Trichlorethen (TRI) und VC sind nur deutlich geringer enthalten. Der Anlagenstandort befindet sich in einem reinen Wohngebiet. Die Immissionswerte der Lärmschutzverordnung von 35 dB (Nachtbetrieb Wohngebiet) sind bei Betrieb der Anlage einzuhalten. Die Sanierungsanlage ist auf dem im Eigentum des Kreises Pinneberg befindlichen Grundstück Swattenweg39 in Schenefeld bei Hamburg aufzustellen. Das Grundstück ist mit einem niedrigen Zaun eingefriedet, der keinen Schutz vor der Betretung des Grundstücks durch Unbefugte bietet. Der Container und Abdeckungen von außenliegenden Becken etc. sind mit Schließanlagen zu sichern. Die Anlagentechnik, außer der Rückspülvorlagebehälter und das Schlammbecken, ist in einem gedämmten Container einzubauen. Um Heizkosten gering zu halten sollte die Dämmung der Wände und des Dachs mit mindestens U-Wert = 0,57 (U-Wert = Wärmedurchgangkoeffizient in W/(m ² K) ausgeführt werden. Insgesamt ist für die Anlagentechnik eine kompakte Bauweise zu wählen, diese muss auf der vorhandenen befestigten Fläche aufgestellt werden können. Eine Erweiterung der Fläche ist nicht vorgesehen. Der Container muss mit einer Frostschutzheizung ausgestattet sein.

Auf dem Grundstück Swattenweg 39 in 22869 Schenefeld ist durch den langjährigen Betrieb einer Chemischen Reinigung ein CKW-Schaden im Grundwasser entstanden, der im Auftrag des Kreis Pinneberg saniert wird. In 2003 erfolgte zunächst eine Bodensanierung im Hauptschadensbereich obe

Zuletzt aktualisiert:

Basisdaten

Dokumententyp
Prior Information Procedure
Auftragsart
Public
Vergabeordnung
Public Works Contract
Verfahrensart
Restricted Invitation To Tender Without Call For Competition
Status
-

Auftraggeber / Rollen

Auftraggeber
Kreis Pinneberg, Zentrale Vergabestelle, Im Auftrag von FD Umwelt Kurt-Wagener-Str. 11, 25337 Elmshorn +49 41214502-4455 +49 41214502-94455 zentraleVergabestelle@kreis-pinneberg.de
Ort
Elmshorn
Region
DEF09
Rollen
-

Termine & Fristen

Veröffentlichung
10.04.2026
Angebotsfrist
Nicht angegeben
Ausführungsfrist
Nicht angegeben

Verfahren & Unterlagen

Kategorien
trockenbau_abdichtungs-_daemmarbeiten, kanalisationsarbeiten, container_behaelter_aus_metall, installation_von_zaeunen_gelaendern_sicherheitseinrichtungen
CPV-Codes
-
Unterlagen
Nicht angegeben

Leistungsbeschreibung

Auf dem Grundstück Swattenweg 39 in 22869 Schenefeld ist durch den langjährigen Betrieb einer Chemischen Reinigung ein CKW-Schaden im Grundwasser entstanden, der im Auftrag des Kreis Pinneberg saniert wird. In 2003 erfolgte zunächst eine Bodensanierung im Hauptschadensbereich oberhalb des grundwassergesättigten Bereiches. Anschließend wurde das hoch mit CKW-belastete Grundwasser in verschiedenen Tiefenstufen abgepumpt und nach Abreinigung in den Kanal abgeleitet. Am Standort ist ein rund 50m mächtiger Grundwasserleiter vorhanden, die CKW-Grundwasserbelastung ist auf Grund besonderer geologischer Verhältnisse jedoch weitgehend auf den oberflächennahen Tiefenbereich bis ca. 10m u. GOK beschränkt. Es wird nun die Einrichtung und der Betrieb der Sanierungsanlage regelmäßig neu ausgeschrieben. Das Grundwasser war oberflächennah mit bis zu 18.000µg/l CKW, belastet. Derzeit werden im Mittel rund 3000µg/l analysiert. Bei Integration der neuen Brunnen kann der CKW-Gehalt wieder ansteigen. Im tieferen Bereich des Grundwasserleiters werden noch bis 1200µg/l CKW nachgewiesen. Im geförderten Grundwasser ist vorwiegend Tetrachlorethen (PER) enthalten. Die Abbauprodukte 1,2-cis-Dichlorethen (CIS), Trichlorethen (TRI) und VC sind nur deutlich geringer enthalten. Der Anlagenstandort befindet sich in einem reinen Wohngebiet. Die Immissionswerte der Lärmschutzverordnung von 35 dB (Nachtbetrieb Wohngebiet) sind bei Betrieb der Anlage einzuhalten. Die Sanierungsanlage ist auf dem im Eigentum des Kreises Pinneberg befindlichen Grundstück Swattenweg39 in Schenefeld bei Hamburg aufzustellen. Das Grundstück ist mit einem niedrigen Zaun eingefriedet, der keinen Schutz vor der Betretung des Grundstücks durch Unbefugte bietet. Der Container und Abdeckungen von außenliegenden Becken etc. sind mit Schließanlagen zu sichern. Die Anlagentechnik, außer der Rückspülvorlagebehälter und das Schlammbecken, ist in einem gedämmten Container einzubauen. Um Heizkosten gering zu halten sollte die Dämmung der Wände und des Dachs mit mindestens U-Wert = 0,57 (U-Wert = Wärmedurchgangkoeffizient in W/(m ² K) ausgeführt werden. Insgesamt ist für die Anlagentechnik eine kompakte Bauweise zu wählen, diese muss auf der vorhandenen befestigten Fläche aufgestellt werden können. Eine Erweiterung der Fläche ist nicht vorgesehen. Der Container muss mit einer Frostschutzheizung ausgestattet sein.

Informationsstand

Dokumententyp
Prior Information Procedure
Inhaltstyp
Public
Veröffentlichung
10.04.2026
Zuletzt aktualisiert
10.04.2026

Beteiligte Firmen & Vergabestellen

Auftraggeber
Kreis Pinneberg, Zentrale Vergabestelle, Im Auftrag von FD Umwelt Kurt-Wagener-Str. 11, 25337 Elmshorn +49 41214502-4455 +49 41214502-94455 zentraleVergabestelle@kreis-pinneberg.de

Leistungsbeschreibung

Beschreibung
Auf dem Grundstück Swattenweg 39 in 22869 Schenefeld ist durch den langjährigen Betrieb einer Chemischen Reinigung ein CKW-Schaden im Grundwasser entstanden, der im Auftrag des Kreis Pinneberg saniert wird. In 2003 erfolgte zunächst eine Bodensanierung im Hauptschadensbereich oberhalb des grundwassergesättigten Bereiches. Anschließend wurde das hoch mit CKW-belastete Grundwasser in verschiedenen Tiefenstufen abgepumpt und nach Abreinigung in den Kanal abgeleitet. Am Standort ist ein rund 50m mächtiger Grundwasserleiter vorhanden, die CKW-Grundwasserbelastung ist auf Grund besonderer geologischer Verhältnisse jedoch weitgehend auf den oberflächennahen Tiefenbereich bis ca. 10m u. GOK beschränkt. Es wird nun die Einrichtung und der Betrieb der Sanierungsanlage regelmäßig neu ausgeschrieben. Das Grundwasser war oberflächennah mit bis zu 18.000µg/l CKW, belastet. Derzeit werden im Mittel rund 3000µg/l analysiert. Bei Integration der neuen Brunnen kann der CKW-Gehalt wieder ansteigen. Im tieferen Bereich des Grundwasserleiters werden noch bis 1200µg/l CKW nachgewiesen. Im geförderten Grundwasser ist vorwiegend Tetrachlorethen (PER) enthalten. Die Abbauprodukte 1,2-cis-Dichlorethen (CIS), Trichlorethen (TRI) und VC sind nur deutlich geringer enthalten. Der Anlagenstandort befindet sich in einem reinen Wohngebiet. Die Immissionswerte der Lärmschutzverordnung von 35 dB (Nachtbetrieb Wohngebiet) sind bei Betrieb der Anlage einzuhalten. Die Sanierungsanlage ist auf dem im Eigentum des Kreises Pinneberg befindlichen Grundstück Swattenweg39 in Schenefeld bei Hamburg aufzustellen. Das Grundstück ist mit einem niedrigen Zaun eingefriedet, der keinen Schutz vor der Betretung des Grundstücks durch Unbefugte bietet. Der Container und Abdeckungen von außenliegenden Becken etc. sind mit Schließanlagen zu sichern. Die Anlagentechnik, außer der Rückspülvorlagebehälter und das Schlammbecken, ist in einem gedämmten Container einzubauen. Um Heizkosten gering zu halten sollte die Dämmung der Wände und des Dachs mit mindestens U-Wert = 0,57 (U-Wert = Wärmedurchgangkoeffizient in W/(m ² K) ausgeführt werden. Insgesamt ist für die Anlagentechnik eine kompakte Bauweise zu wählen, diese muss auf der vorhandenen befestigten Fläche aufgestellt werden können. Eine Erweiterung der Fläche ist nicht vorgesehen. Der Container muss mit einer Frostschutzheizung ausgestattet sein.
Erfüllungsort
eine einmalige Auftragsverlängerung um ein Jahr vorbehalten. Schenefeld
Kategorien
trockenbau_abdichtungs-_daemmarbeiten, kanalisationsarbeiten, container_behaelter_aus_metall, installation_von_zaeunen_gelaendern_sicherheitseinrichtungen

Verfahren & Unterlagen

Verfahrensart
Restricted Invitation To Tender Without Call For Competition
Auftragsart
Public Works Contract
Kennungen / Bekanntmachung
Aktenzeichen: 10-26-26-024
Rahmenvertrag
0

Termine & Fristen

Detailangaben
Der Ausführungszeitraum der Gesamtmaßnahme ist von Oktober 2026 bis Oktober 2029 geplant. Es wird sich optional
Tender-Datum
09.05.2026

Original-Bekanntmachung

Grundwassersanierungsanlage Swattenweg 39 in Schenefeld
Information gem. § 20 Abs. 4 VOB/A Name und Anschrift der Vergabestelle Bezeichnung Kreis Pinneberg, Zentrale Vergabestelle Zusatz Im Auftrag von FD Umwelt Postanschrift Kurt-Wagener-Str. 11 25337 - Elmshorn Telefon-Nummer +49 41214502-4455 Telefax-Nummer +49 41214502-94455 E-Mail-Adresse zentraleVergabestelle@kreis-pinneberg.de Auftragsgegenstand (Art und Umfang der Leistung) Aktenzeichen 10-26-26-024 Grundwassersanierungsanlage Swattenweg 39 in Schenefeld Auf dem Grundstück Swattenweg 39 in 22869 Schenefeld ist durch den langjährigen Betrieb einer Chemischen Reinigung ein CKW-Schaden im Grundwasser entstanden, der im Auftrag des Kreis Pinneberg saniert wird. In 2003 erfolgte zunächst eine Bodensanierung im Hauptschadensbereich oberhalb des grundwassergesättigten Bereiches. Anschließend wurde das hoch mit CKW-belastete Grundwasser in verschiedenen Tiefenstufen abgepumpt und nach Abreinigung in den Kanal abgeleitet. Am Standort ist ein rund 50m mächtiger Grundwasserleiter vorhanden, die CKW-Grundwasserbelastung ist auf Grund besonderer geologischer Verhältnisse jedoch weitgehend auf den oberflächennahen Tiefenbereich bis ca. 10m u. GOK beschränkt. Es wird nun die Einrichtung und der Betrieb der Sanierungsanlage regelmäßig neu ausgeschrieben. Das Grundwasser war oberflächennah mit bis zu 18.000µg/l CKW, belastet. Derzeit werden im Mittel rund 3000µg/l analysiert. Bei Integration der neuen Brunnen kann der CKW-Gehalt wieder ansteigen. Im tieferen Bereich des Grundwasserleiters werden noch bis 1200µg/l CKW nachgewiesen. Im geförderten Grundwasser ist vorwiegend Tetrachlorethen (PER) enthalten. Die Abbauprodukte 1,2-cis-Dichlorethen (CIS), Trichlorethen (TRI) und VC sind nur deutlich geringer enthalten. Der Anlagenstandort befindet sich in einem reinen Wohngebiet. Die Immissionswerte der Lärmschutzverordnung von 35 dB (Nachtbetrieb Wohngebiet) sind bei Betrieb der Anlage einzuhalten. Die Sanierungsanlage ist auf dem im Eigentum des Kreises Pinneberg befindlichen Grundstück Swattenweg39 in Schenefeld bei Hamburg aufzustellen. Das Grundstück ist mit einem niedrigen Zaun eingefriedet, der keinen Schutz vor der Betretung des Grundstücks durch Unbefugte bietet. Der Container und Abdeckungen von außenliegenden Becken etc. sind mit Schließanlagen zu sichern. Die Anlagentechnik, außer der Rückspülvorlagebehälter und das Schlammbecken, ist in einem gedämmten Container einzubauen. Um Heizkosten gering zu halten sollte die Dämmung der Wände und des Dachs mit mindestens U-Wert = 0,57 (U-Wert = Wärmedurchgangkoeffizient in W/(m ² K) ausgeführt werden. Insgesamt ist für die Anlagentechnik eine kompakte Bauweise zu wählen, diese muss auf der vorhandenen befestigten Fläche aufgestellt werden können. Eine Erweiterung der Fläche ist nicht vorgesehen. Der Container muss mit einer Frostschutzheizung ausgestattet sein. Zeitraum und Ort der Ausführung Der Ausführungszeitraum der Gesamtmaßnahme ist von Oktober 2026 bis Oktober 2029 geplant. Es wird sich optional eine einmalige Auftragsverlängerung um ein Jahr vorbehalten. Schenefeld Datum der Information 08.04.2026 - 13:00 Uhr Allgemeine Information Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um eine Vorinformation. Durch sie soll die Transparenz bei Einladungsverfahren erhöht werden. Interessierte Firmen haben die Möglichkeit, Ihr Interesse an dieser Ausschreibung bei der o.g. Vergabestelle zu bekunden. Ein Rechtsanspruch auf eine Beteiligung an dieser Ausschreibung besteht nicht.

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