Ausschreibung
Geophysikalische Untersuchung von Grundwassermessstellen zur Ausbaukontrolle nach Neubohrung und zur Vorbereitung des Messstellenrückbaus
Geophysikalische Untersuchung von Grundwassermessstellen zur Ausbaukontrolle nach Neubohrung und zur Vorbereitung des Messstellenrückbaus mit vorhergehender Entsandung an ausgewählten Messstellen 1 VERANLASSUNG Basis für die ordnungsgemäße Ermittlung von korrekten Messwerten ist
Basisdaten
Dokumententyp
Prior Information Procedure
Auftragsart
Public
Vergabeordnung
Service Contract
Verfahrensart
Restricted Invitation To Tender Without Call For Competition
Status
-
Auftraggeber / Rollen
Auftraggeber
(LfU) Kontaktstelle Referat S6 - Zentrale Vergabestelle Postanschrift Seeburger Chaussee 2 Ort 14476 Potsdam, OT Groß Glienicke Telefon 033201442218 E-Mail elisa.loericke@lfu.brandenburg.de URL https://lfu.brandenburg.de UST.-ID DE 812326210
Ort
Potsdam
Region
DE404
Rollen
-
Termine & Fristen
Veröffentlichung
22.04.2026
Angebotsfrist
Nicht angegeben
Ausführungsfrist
31.10.2026
Verfahren & Unterlagen
Kategorien
tests_inspektionen_analysen_kontroll-_ueberwachungsleistungen
CPV-Codes
-
Unterlagen
Nicht angegeben
Leistungsbeschreibung
Geophysikalische Untersuchung von Grundwassermessstellen zur Ausbaukontrolle nach Neubohrung und zur Vorbereitung des Messstellenrückbaus mit vorhergehender Entsandung an ausgewählten Messstellen 1 VERANLASSUNG Basis für die ordnungsgemäße Ermittlung von korrekten Messwerten ist u. a. der fachgerechte Ausbau und die einwandfreie Funktionsfähigkeit der Grund-wassermessstellen (GWM). Des Weiteren ist für den fachgerechten Rückbau von Grundwassermessstellen eine Beschaffenheitsaufnahme unabdingbar. Ziel der Untersuchungen ist es, eine aktuelle und systematische Zustandsana-lyse der Funktion und des Ausbauzustandes von GWM durch geophysikalische Prüfverfahren zu erhalten. Mit den Methoden der Geophysik werden der Zustand der GWM, insbesondere die Dichtheit der Rohre und Rohrverbindungen, die fachgerechte Verfüllung des Ringraums, die Durchlässigkeit des Filterbereichs, die Befahrbarkeit sowie die Angaben aus Ausbauplänen und Schichtenverzeichnissen überprüft bzw. ergänzt. Die Funktionsprüfungen dienen der Qualitätssicherung von GWM, der Gewährleistung der Repräsentativität der Messergebnisse (Beschaffenheit und Wasserstand) sowie der Planung von Rückbauleistungen am Grundwasser-messnetz. 2 LEISTUNGSGEGENSTAND Gegenstand der Leistung ist die Umsetzung und Dokumentation der geophysi-kalischen Untersuchungsmethoden an 17 Grundwassermessstellen verteilt auf 11 Standorte in den drei Landkreisen Havelland, Potsdam-Mittelmark und Potsdam. Zum Abschluss sind die Untersuchungen und deren Ergebnisse in ei-nem Kurzbericht (inklusive Messdiagramm) zusammengefasst zu übergeben. An fünf der 17 zu untersuchenden GWM ist vor Durchführung der geophysika-lischen Untersuchen die Befahrbarkeit bis zur Sohle durch Entsandung herzu-stellen. Für die Leistungsposition "Entsanden" wird ein Nebenangebot zugelas-sen. Eine geophysikalische Untersuchung zur Ausbaukontrolle soll an sechs Grund-wassermessstellen durchgeführt werden. Zum Rückbau sind 11 GWM vorgesehen, die vorab geophysikalisch untersucht werden sollen. Aus dem Aufmaß in Tabelle 1 geht hervor welches Messverfahren je Messstelle eingesetzt werden soll. Kalkulatorische Grundlage ist der befahrbare Rohrstrang in Meter. An den Grundwassermessstellen, an denen die Ausbautiefen - durch vorhergehende Entsandung - hergestellt werden müssen, dienen die Ausbautiefen laut Stammdaten der Kalkulationsgrundlage. Die Schichtenverzeichnissen mit den Ausplänen sind Anlage 2 zu entnehmen. Am Ende der Maßnahme ist dem LfU ein abschließender Bericht zu übergeben, der für jede Messstelle folgendes beinhaltet: die Messergebnisse (Diagramme, Grafiken), eine Interpretation und Bewertung der Messergebnisse durch Geo-physiker:innen oder Geolog:innen, eine Zustandsbewertung der Messstelle, sowie Empfehlungen zu ihrem Weiterbetrieb bzw. Handlungsempfehlung zum Rückbau. Der Bericht ist in digitaler Form (PDF-Format) zu übergeben. 3 MESSVERFAHREN Alle Messstellen sollen durch folgende geophysikalische Messverfahren über-prüft werden: Kaliber-Log, Neutron-Neutron-Log, Gamma-Gamma-Dichte-Log bzw. Dichte-Ringraum-Scanner-Log, Segmentiertes Gamma-Ray-Log. An Messstellen, welche zum Rückbau vorgesehen sind, soll zusätzlich eine Un-tersuchung mittels elektromagnetischem Wanddicken-Log (EMDS) stattfinden, sowie eine TV-Sondierungen mittels Brunnenkamera durchgeführt werden. An den neu abgeteuften GWM soll zusätzlich eine Untersuchung mittels In-duktions-Log sowie fokussiertes Elektro-Log durchgeführt werden. Eine genaue Auflistung mit welchem Messverfahren die jeweilige Grundwassermessstelle untersucht werden soll wird bei der Angebotsabfrage mitgesendet. 4 BESCHREIBUNG DER STANDORTE 4.1 Lage der Arbeitsgebiete und durchgeführte Dummytests Die Standortverteilung Veröffentlichung Ex anteund in Übersichtskarte (Binnenmarktrelevanz) detailierten Karten sind Anlage 3 zu entnehmen. Die jeweiligen Koordinaten, der zur geophysikalischen Untersu-chung vorgesehenen GWM sind in Tabelle 2 im UTM Zone 33N Standard (EPSG-Code: 25833) aufgelistet. Des Weiteren geht die Vor-Ort-Situation je Messstelle aus der Fotodokumentation in Anlage 4 hervor. Dummytest Es wurden vorab an allen Grundwassermessstellen bis auf die Messstellen in Gortz und Michendorf ein Dummytest mit postivem Ergebnis durchgeführt. Der Dummy hat ein Außendurchmesser von 44 mm. Bei den beiden Messstellen in Gortz werden vor der geophysikalischen Unter-suchung die Rohrstränge obertägig durch das LfU gekürzt, da im oberen Be-reich der Messstellenrohre durch Korrosion Löcher entstanden sind, die in wei-terer Folge zu einer Verringerung des Rohrdurchmessers geführt haben. Im Anschluss an die Kürzung wird ein Dummytest im UP durchgeführt (der OP ist mit dieser Ausschreibung zur Entsandung ausgeschrieben). 4.2 Erstellung und Umsetzung - verkehrsrechtliche Anordnung nach StVO1 und RSA2 Nach derzeitigem Kenntnisstand ist das Einholen einer verkehrsrechtlichen Genehmigung an keinem Standort erforderlich. 4.3 Nutzungs- und Betretungsgenehmigungen Nutzungs- und Betretungsgenehmigungen für die jeweiligen Flurstücke - auf denen die Arbeiten stattfinden - sind durch eingetragene Dienstbarkeiten in den Grundbüchern bzw. durch einen Gestattungsvertrag gesichert. 5 ARBEITSSICHERHEIT UND GESUNDHEITSSCHUTZ Nach derzeitigem Kenntnisstand ergeben sich keine Anhaltspunkte oder Hin-weise auf mögliche Gefahren durch bestehende Boden- oder Grundwasser-kontaminationen auf den Standorten. Insofern sind diesbezüglich keine be-sonderen, zusätzlichen Schutzmaßnahmen vorzusehen. Die seitens des AN für die Arbeiten eingesetzten Mitarbeiter sind jedoch vor Beginn der Arbeiten hinsichtlich des einzuhaltenden Arbeits- und Gesundheits-schutzes für die durchzuführenden Tätigkeiten (inkl. der Maschinenbedienung) zu belehren. Des Weiteren sorgt der AN für die Organisation und Errichtung einer Sicherung am Standortbereich für den Zeitraum der Arbeiten. Der Einsatzort ist entspre-chend den örtlichen Verhältnissen und den sich daraus ggf. ergebenden Vor-schriften zu sichern. Die Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften hat gemäß den Technischen Regeln für Arbeitsstätten zu erfolgen. 6 SONSTIGE HINWEISE ZUR ANGEBOTSERSTELLUNG Nach Abschluss der Arbeiten sind die Standorte vollständig zu räumen und der ursprüngliche Zustand des Geländes wiederherzustellen. In der zu untersuchenden Messstelle 36451957 - Stahnsdorf 1/2024 befindet sich ein Datenlogger. Der Datenlogger ist vor Messbeginn zu entnehmen, sach-gerecht zu lagern und nach Abschluss der Messungen wieder fachgerecht ein-zusetzen. Der Zeitpunkt der Entnahme bzw. der Wiedereinsetzung ist zeitlich zu dokumentieren und dem LfU mitzuteilen. Die projektverantwortliche Person des LfU ist vom AN beim Auftreten von be-sonderen Ereignissen (z. B. Hindernisse im Messrohr, Kontaminationen in oder an der Grundwassermessstelle) zu informieren. Auftretender Mehraufwand und zusätzlichen Kosten sind der projektverantwortlichen Person sofort zu melden bzw. mit ihr abzustimmen. 7 GRUNDLAGEN UND REGELWERKE Als Voraussetzung für die Umsetzung des Auftrags gilt die Einhaltung sämtli-cher Regeln der Technik aus den einschlägigen Richtlinien zur Untersuchung und Eignungsprüfung von Grundwassermessstellen (insbesondere das DVGW-Arbeitsblatt W 110:2019-05). Bei der Umsetzung der Leistungsposition Entsanden von Grundwassermess-stellen ist das DVGW-Arbeitsblatt DVGW W 119:2024-08 einzuhalten.
Informationsstand
Dokumententyp
Prior Information Procedure
Inhaltstyp
Public
Veröffentlichung
22.04.2026
Zuletzt aktualisiert
22.04.2026
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber
(LfU)
Kontaktstelle Referat S6 - Zentrale Vergabestelle
Postanschrift Seeburger Chaussee 2
Ort 14476 Potsdam, OT Groß Glienicke
Telefon 033201442218
E-Mail elisa.loericke@lfu.brandenburg.de
URL https://lfu.brandenburg.de
UST.-ID DE 812326210
Leistungsbeschreibung
Beschreibung
Geophysikalische Untersuchung von Grundwassermessstellen zur Ausbaukontrolle nach Neubohrung und zur Vorbereitung des Messstellenrückbaus mit vorhergehender Entsandung an ausgewählten Messstellen
1 VERANLASSUNG
Basis für die ordnungsgemäße Ermittlung von korrekten Messwerten ist u. a. der fachgerechte Ausbau und die einwandfreie
Funktionsfähigkeit der Grund-wassermessstellen (GWM). Des Weiteren ist für den fachgerechten Rückbau von
Grundwassermessstellen eine Beschaffenheitsaufnahme unabdingbar.
Ziel der Untersuchungen ist es, eine aktuelle und systematische Zustandsana-lyse der Funktion und des Ausbauzustandes von
GWM durch geophysikalische Prüfverfahren zu erhalten.
Mit den Methoden der Geophysik werden der Zustand der GWM, insbesondere die Dichtheit der Rohre und Rohrverbindungen,
die fachgerechte Verfüllung des Ringraums, die Durchlässigkeit des Filterbereichs, die Befahrbarkeit sowie die Angaben aus
Ausbauplänen und Schichtenverzeichnissen überprüft bzw. ergänzt. Die Funktionsprüfungen dienen der Qualitätssicherung von
GWM, der Gewährleistung der Repräsentativität der Messergebnisse (Beschaffenheit und Wasserstand) sowie der Planung von
Rückbauleistungen am Grundwasser-messnetz.
2 LEISTUNGSGEGENSTAND
Gegenstand der Leistung ist die Umsetzung und Dokumentation der geophysi-kalischen Untersuchungsmethoden an 17
Grundwassermessstellen verteilt auf 11 Standorte in den drei Landkreisen Havelland, Potsdam-Mittelmark und Potsdam. Zum
Abschluss sind die Untersuchungen und deren Ergebnisse in ei-nem Kurzbericht (inklusive Messdiagramm) zusammengefasst zu
übergeben.
An fünf der 17 zu untersuchenden GWM ist vor Durchführung der geophysika-lischen Untersuchen die Befahrbarkeit bis zur Sohle
durch Entsandung herzu-stellen. Für die Leistungsposition "Entsanden" wird ein Nebenangebot zugelas-sen.
Eine geophysikalische Untersuchung zur Ausbaukontrolle soll an sechs Grund-wassermessstellen durchgeführt werden. Zum
Rückbau sind 11 GWM vorgesehen, die vorab geophysikalisch untersucht werden sollen. Aus dem Aufmaß in Tabelle 1 geht
hervor welches Messverfahren je Messstelle eingesetzt werden soll. Kalkulatorische Grundlage ist der befahrbare Rohrstrang
in Meter. An den Grundwassermessstellen, an denen die Ausbautiefen - durch vorhergehende Entsandung - hergestellt werden
müssen, dienen die Ausbautiefen laut Stammdaten der Kalkulationsgrundlage.
Die Schichtenverzeichnissen mit den Ausplänen sind Anlage 2 zu entnehmen.
Am Ende der Maßnahme ist dem LfU ein abschließender Bericht zu übergeben, der für jede Messstelle folgendes beinhaltet: die
Messergebnisse (Diagramme, Grafiken), eine Interpretation und Bewertung der Messergebnisse durch Geo-physiker:innen oder
Geolog:innen, eine Zustandsbewertung der Messstelle, sowie Empfehlungen zu ihrem Weiterbetrieb bzw. Handlungsempfehlung
zum Rückbau. Der Bericht ist in digitaler Form (PDF-Format) zu übergeben.
3 MESSVERFAHREN
Alle Messstellen sollen durch folgende geophysikalische Messverfahren über-prüft werden: Kaliber-Log, Neutron-Neutron-Log,
Gamma-Gamma-Dichte-Log bzw. Dichte-Ringraum-Scanner-Log, Segmentiertes Gamma-Ray-Log.
An Messstellen, welche zum Rückbau vorgesehen sind, soll zusätzlich eine Un-tersuchung mittels elektromagnetischem
Wanddicken-Log (EMDS) stattfinden, sowie eine TV-Sondierungen mittels Brunnenkamera durchgeführt werden.
An den neu abgeteuften GWM soll zusätzlich eine Untersuchung mittels In-duktions-Log sowie fokussiertes Elektro-Log
durchgeführt werden.
Eine genaue Auflistung mit welchem Messverfahren die jeweilige Grundwassermessstelle untersucht werden soll wird bei der
Angebotsabfrage mitgesendet.
4 BESCHREIBUNG DER STANDORTE
4.1 Lage der Arbeitsgebiete und durchgeführte Dummytests
Die Standortverteilung Veröffentlichung
Ex anteund
in Übersichtskarte (Binnenmarktrelevanz)
detailierten Karten sind Anlage 3 zu entnehmen. Die jeweiligen Koordinaten, der
zur geophysikalischen Untersu-chung vorgesehenen GWM sind in Tabelle 2 im UTM Zone 33N Standard (EPSG-Code: 25833)
aufgelistet. Des Weiteren geht die Vor-Ort-Situation je Messstelle aus der Fotodokumentation in Anlage 4 hervor.
Dummytest
Es wurden vorab an allen Grundwassermessstellen bis auf die Messstellen in Gortz und Michendorf ein Dummytest mit postivem
Ergebnis durchgeführt. Der Dummy hat ein Außendurchmesser von 44 mm.
Bei den beiden Messstellen in Gortz werden vor der geophysikalischen Unter-suchung die Rohrstränge obertägig durch das LfU
gekürzt, da im oberen Be-reich der Messstellenrohre durch Korrosion Löcher entstanden sind, die in wei-terer Folge zu einer
Verringerung des Rohrdurchmessers geführt haben. Im Anschluss an die Kürzung wird ein Dummytest im UP durchgeführt (der OP
ist mit dieser Ausschreibung zur Entsandung ausgeschrieben).
4.2 Erstellung und Umsetzung - verkehrsrechtliche Anordnung nach StVO1 und RSA2
Nach derzeitigem Kenntnisstand ist das Einholen einer verkehrsrechtlichen Genehmigung an keinem Standort erforderlich.
4.3 Nutzungs- und Betretungsgenehmigungen
Nutzungs- und Betretungsgenehmigungen für die jeweiligen Flurstücke - auf denen die Arbeiten stattfinden - sind durch
eingetragene Dienstbarkeiten in den Grundbüchern bzw. durch einen Gestattungsvertrag gesichert.
5 ARBEITSSICHERHEIT UND GESUNDHEITSSCHUTZ
Nach derzeitigem Kenntnisstand ergeben sich keine Anhaltspunkte oder Hin-weise auf mögliche Gefahren durch bestehende
Boden- oder Grundwasser-kontaminationen auf den Standorten. Insofern sind diesbezüglich keine be-sonderen, zusätzlichen
Schutzmaßnahmen vorzusehen.
Die seitens des AN für die Arbeiten eingesetzten Mitarbeiter sind jedoch vor Beginn der Arbeiten hinsichtlich des einzuhaltenden
Arbeits- und Gesundheits-schutzes für die durchzuführenden Tätigkeiten (inkl. der Maschinenbedienung) zu belehren.
Des Weiteren sorgt der AN für die Organisation und Errichtung einer Sicherung am Standortbereich für den Zeitraum der Arbeiten.
Der Einsatzort ist entspre-chend den örtlichen Verhältnissen und den sich daraus ggf. ergebenden Vor-schriften zu sichern. Die
Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften hat gemäß den Technischen Regeln für Arbeitsstätten zu erfolgen.
6 SONSTIGE HINWEISE ZUR ANGEBOTSERSTELLUNG
Nach Abschluss der Arbeiten sind die Standorte vollständig zu räumen und der ursprüngliche Zustand des Geländes
wiederherzustellen.
In der zu untersuchenden Messstelle 36451957 - Stahnsdorf 1/2024 befindet sich ein Datenlogger. Der Datenlogger ist vor
Messbeginn zu entnehmen, sach-gerecht zu lagern und nach Abschluss der Messungen wieder fachgerecht ein-zusetzen. Der
Zeitpunkt der Entnahme bzw. der Wiedereinsetzung ist zeitlich zu dokumentieren und dem LfU mitzuteilen.
Die projektverantwortliche Person des LfU ist vom AN beim Auftreten von be-sonderen Ereignissen (z. B. Hindernisse im Messrohr,
Kontaminationen in oder an der Grundwassermessstelle) zu informieren. Auftretender Mehraufwand und zusätzlichen Kosten sind
der projektverantwortlichen Person sofort zu melden bzw. mit ihr abzustimmen.
7 GRUNDLAGEN UND REGELWERKE
Als Voraussetzung für die Umsetzung des Auftrags gilt die Einhaltung sämtli-cher Regeln der Technik aus den einschlägigen
Richtlinien zur Untersuchung und Eignungsprüfung von Grundwassermessstellen (insbesondere das DVGW-Arbeitsblatt W
110:2019-05).
Bei der Umsetzung der Leistungsposition Entsanden von Grundwassermess-stellen ist das DVGW-Arbeitsblatt DVGW W
119:2024-08 einzuhalten.
Erfüllungsort
Landesamt für Umwelt
Postanschrift Seeburger Chaussee 2
Ort 14476 Potsdam OT Groß Glienicke
Ergänzende / Abweichende Angaben Eine genaue Übersicht der Messtellen wird bei der Angebotsabfrage versendet.
zum
Die Ausführungsarbeiten finden in den Landkreisen HVL, PM und P statt.
Kategorien
tests_inspektionen_analysen_kontroll-_ueberwachungsleistungen
CPV-Klassifikation
71351710, 71351400
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart
Restricted Invitation To Tender Without Call For Competition
Auftragsart
Service Contract
Kennungen / Bekanntmachung
VB-26-102
Bekanntmachungs-ID: CXP9YY4HNV4
Rahmenvertrag
0
Termine & Fristen
Ausführungsfrist
31.10.2026
Detailangaben
Leistungsbeginn nach Auftragserteilung, Leistungsende 01.11.2026
Tender-Datum
31.10.2026
Original-Bekanntmachung
Geophysikalische Untersuchung von Grundwassermessstellen zur Ausbaukontrolle nach Neubohrung und zur Vorbereitung des Messstellenrückbaus
VB-26-102: Geophysikalische Untersuchung von Grundwassermessstellen zur
Ausbaukontrolle nach Neubohrung und zur Vorbereitung des Messstellenrückbaus mit
vorhergehender Entsandung an ausgewählten Messstellen
VO: UVgO Vergabeart: Ex ante Veröffentlichung (Binnenmarktrelevanz)
Bekanntmachung
Angaben zum Auftraggeber
Bezeichnung (LfU)
Kontaktstelle Referat S6 - Zentrale Vergabestelle
Postanschrift Seeburger Chaussee 2
Ort 14476 Potsdam, OT Groß Glienicke
Telefon 033201442218
E-Mail elisa.loericke@lfu.brandenburg.de
URL https://lfu.brandenburg.de
UST.-ID DE 812326210
Art und Umfang der Leistung
1 VERANLASSUNG
Basis für die ordnungsgemäße Ermittlung von korrekten Messwerten ist u. a. der fachgerechte Ausbau und die einwandfreie
Funktionsfähigkeit der Grund-wassermessstellen (GWM). Des Weiteren ist für den fachgerechten Rückbau von
Grundwassermessstellen eine Beschaffenheitsaufnahme unabdingbar.
Ziel der Untersuchungen ist es, eine aktuelle und systematische Zustandsana-lyse der Funktion und des Ausbauzustandes von
GWM durch geophysikalische Prüfverfahren zu erhalten.
Mit den Methoden der Geophysik werden der Zustand der GWM, insbesondere die Dichtheit der Rohre und Rohrverbindungen,
die fachgerechte Verfüllung des Ringraums, die Durchlässigkeit des Filterbereichs, die Befahrbarkeit sowie die Angaben aus
Ausbauplänen und Schichtenverzeichnissen überprüft bzw. ergänzt. Die Funktionsprüfungen dienen der Qualitätssicherung von
GWM, der Gewährleistung der Repräsentativität der Messergebnisse (Beschaffenheit und Wasserstand) sowie der Planung von
Rückbauleistungen am Grundwasser-messnetz.
2 LEISTUNGSGEGENSTAND
Gegenstand der Leistung ist die Umsetzung und Dokumentation der geophysikalischen Untersuchungsmethoden an 17
Grundwassermessstellen verteilt auf 11 Standorte in den drei Landkreisen Havelland, Potsdam-Mittelmark und Potsdam. Zum
Abschluss sind die Untersuchungen und deren Ergebnisse in einem Kurzbericht (inklusive Messdiagramm) zusammengefasst zu
übergeben.
An fünf der 17 zu untersuchenden GWM ist vor Durchführung der geophysikalischen Untersuchen die Befahrbarkeit bis zur Sohle
durch Entsandung herzu-stellen. Für die Leistungsposition "Entsanden" wird ein Nebenangebot zugelas-sen.
Eine geophysikalische Untersuchung zur Ausbaukontrolle soll an sechs Grundwassermessstellen durchgeführt werden. Zum
Rückbau sind 11 GWM vorgesehen, die vorab geophysikalisch untersucht werden sollen. Aus dem Aufmaß in Tabelle 1 geht
hervor welches Messverfahren je Messstelle eingesetzt werden soll. Kalkulatorische Grundlage ist der befahrbare Rohrstrang
in Meter. An den Grundwassermessstellen, an denen die Ausbautiefen - durch vorhergehende Entsandung - hergestellt werden
müssen, dienen die Ausbautiefen laut Stammdaten der Kalkulationsgrundlage.
Die Schichtenverzeichnissen mit den Ausplänen sind Anlage 2 zu entnehmen.
Am Ende der Maßnahme ist dem LfU ein abschließender Bericht zu übergeben, der für jede Messstelle folgendes beinhaltet: die
Messergebnisse (Diagramme, Grafiken), eine Interpretation und Bewertung der Messergebnisse durch Geo-physiker:innen oder
Geolog:innen, eine Zustandsbewertung der Messstelle, sowie Empfehlungen zu ihrem Weiterbetrieb bzw. Handlungsempfehlung
zum Rückbau. Der Bericht ist in digitaler Form (PDF-Format) zu übergeben.
3 MESSVERFAHREN
Alle Messstellen sollen durch folgende geophysikalische Messverfahren über-prüft werden: Kaliber-Log, Neutron-Neutron-Log,
Gamma-Gamma-Dichte-Log bzw. Dichte-Ringraum-Scanner-Log, Segmentiertes Gamma-Ray-Log.
An Messstellen, welche zum Rückbau vorgesehen sind, soll zusätzlich eine Un-tersuchung mittels elektromagnetischem
Wanddicken-Log (EMDS) stattfinden, sowie eine TV-Sondierungen mittels Brunnenkamera durchgeführt werden.
An den neu abgeteuften GWM soll zusätzlich eine Untersuchung mittels In-duktions-Log sowie fokussiertes Elektro-Log
durchgeführt werden.
Eine genaue Auflistung mit welchem Messverfahren die jeweilige Grundwassermessstelle untersucht werden soll wird bei der
Angebotsabfrage mitgesendet.
4 BESCHREIBUNG DER STANDORTE
4.1 Lage der Arbeitsgebiete und durchgeführte Dummytests
Die Standortverteilung Veröffentlichung
Ex anteund
in Übersichtskarte (Binnenmarktrelevanz)
detailierten Karten sind Anlage 3 zu entnehmen. Die jeweiligen Koordinaten, der
zur geophysikalischen Untersu-chung vorgesehenen GWM sind in Tabelle 2 im UTM Zone 33N Standard (EPSG-Code: 25833)
aufgelistet. Des Weiteren geht die Vor-Ort-Situation je Messstelle aus der Fotodokumentation in Anlage 4 hervor.
Dummytest
Es wurden vorab an allen Grundwassermessstellen bis auf die Messstellen in Gortz und Michendorf ein Dummytest mit postivem
Ergebnis durchgeführt. Der Dummy hat ein Außendurchmesser von 44 mm.
Bei den beiden Messstellen in Gortz werden vor der geophysikalischen Unter-suchung die Rohrstränge obertägig durch das LfU
gekürzt, da im oberen Be-reich der Messstellenrohre durch Korrosion Löcher entstanden sind, die in wei-terer Folge zu einer
Verringerung des Rohrdurchmessers geführt haben. Im Anschluss an die Kürzung wird ein Dummytest im UP durchgeführt (der OP
ist mit dieser Ausschreibung zur Entsandung ausgeschrieben).
4.2 Erstellung und Umsetzung - verkehrsrechtliche Anordnung nach StVO1 und RSA2
Nach derzeitigem Kenntnisstand ist das Einholen einer verkehrsrechtlichen Genehmigung an keinem Standort erforderlich.
4.3 Nutzungs- und Betretungsgenehmigungen
Nutzungs- und Betretungsgenehmigungen für die jeweiligen Flurstücke - auf denen die Arbeiten stattfinden - sind durch
eingetragene Dienstbarkeiten in den Grundbüchern bzw. durch einen Gestattungsvertrag gesichert.
5 ARBEITSSICHERHEIT UND GESUNDHEITSSCHUTZ
Nach derzeitigem Kenntnisstand ergeben sich keine Anhaltspunkte oder Hin-weise auf mögliche Gefahren durch bestehende
Boden- oder Grundwasser-kontaminationen auf den Standorten. Insofern sind diesbezüglich keine be-sonderen, zusätzlichen
Schutzmaßnahmen vorzusehen.
Die seitens des AN für die Arbeiten eingesetzten Mitarbeiter sind jedoch vor Beginn der Arbeiten hinsichtlich des einzuhaltenden
Arbeits- und Gesundheits-schutzes für die durchzuführenden Tätigkeiten (inkl. der Maschinenbedienung) zu belehren.
Des Weiteren sorgt der AN für die Organisation und Errichtung einer Sicherung am Standortbereich für den Zeitraum der Arbeiten.
Der Einsatzort ist entspre-chend den örtlichen Verhältnissen und den sich daraus ggf. ergebenden Vor-schriften zu sichern. Die
Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften hat gemäß den Technischen Regeln für Arbeitsstätten zu erfolgen.
6 SONSTIGE HINWEISE ZUR ANGEBOTSERSTELLUNG
Nach Abschluss der Arbeiten sind die Standorte vollständig zu räumen und der ursprüngliche Zustand des Geländes
wiederherzustellen.
In der zu untersuchenden Messstelle 36451957 - Stahnsdorf 1/2024 befindet sich ein Datenlogger. Der Datenlogger ist vor
Messbeginn zu entnehmen, sach-gerecht zu lagern und nach Abschluss der Messungen wieder fachgerecht ein-zusetzen. Der
Zeitpunkt der Entnahme bzw. der Wiedereinsetzung ist zeitlich zu dokumentieren und dem LfU mitzuteilen.
Die projektverantwortliche Person des LfU ist vom AN beim Auftreten von be-sonderen Ereignissen (z. B. Hindernisse im Messrohr,
Kontaminationen in oder an der Grundwassermessstelle) zu informieren. Auftretender Mehraufwand und zusätzlichen Kosten sind
der projektverantwortlichen Person sofort zu melden bzw. mit ihr abzustimmen.
7 GRUNDLAGEN UND REGELWERKE
Als Voraussetzung für die Umsetzung des Auftrags gilt die Einhaltung sämtli-cher Regeln der Technik aus den einschlägigen
Richtlinien zur Untersuchung und Eignungsprüfung von Grundwassermessstellen (insbesondere das DVGW-Arbeitsblatt W
110:2019-05).
Bei der Umsetzung der Leistungsposition Entsanden von Grundwassermess-stellen ist das DVGW-Arbeitsblatt DVGW W
119:2024-08 einzuhalten.
Haupterfüllungsort
Bezeichnung Landesamt für Umwelt
Postanschrift Seeburger Chaussee 2
Ort 14476 Potsdam OT Groß Glienicke
Ergänzende / Abweichende Angaben Eine genaue Übersicht der Messtellen wird bei der Angebotsabfrage versendet.
zum Haupterfüllungsort
Die Ausführungsarbeiten finden in den Landkreisen HVL, PM und P statt.
Ausführungsfristen
Zeitraum der Leistungserbringung
Leistungsbeginn nach Auftragserteilung, Leistungsende 01.11.2026
Zusätzliche Angaben
Wir wären potentiellen Bietern dankbar für Rückfragen/Hinweisen zum Leistungsgegenstand um in einem späteren
Vergabeverfahren oder Direktauftrag die Leistungsbeschreibung erschöpfend und abschließend erstellen zu können.
Bitte UVgO Ex ante Veröffentlichung (Binnenmarktrelevanz)
gerne Ihre Interessensbekundung.
Bekanntmachungs-ID: CXP9YY4HNV4
Dateibaum
Keine Dateiliste vorhanden.
Keine herunterladbaren Unterlagen vorhanden.